





Das ist die Ansicht von unserem "Selzgarten". Direkt an unserem schönen Selzbach habe ich seit ein paar Jahren einen Garten gepachtet. Leider gehört er zu den ersten Maßnahmen, die man einstellt, wenn es andere Prioritäten gibt. Ist doof, aber es gab genügend andere Baustellen. Außerdem braucht es allerhand Manpower, um sowas urbar zu machen, wenn der Garten voller Quecken steht (eines der "liebsten" Beikräuter Rheinhessens).
Corona sei Dank, dass plötzlich Zeit und Menschen (Mann und Sohn) an einem Ort waren. Die Gelegenheit war so günstig, in Anbetracht der Situation in der Landwirtschaft. So haben wir aus dem zu gewucherten Brachland, mit Hilfe eines Nachbarn der auf einen Holder Zugriff hat, einen Garten "aus dem Boden gestampft". Ja, da bekommt die Redewendung Sinn.
Jetzt sieht er so aus, unser schöner Selzgarten. Am Start sind Obst, Gemüse und Kräuter aller Art und auch ein paar Blümchen. Eine Benjeshecke war die erste Aktion beim Neustart in diesem Jahr und in einer alten Speißbütte, die noch mit Wasser gefüllt war (und ist) leben sechs original Selzer Frösche. Wir nahmen das mal als gutes Omen und bleiben weiter dran.
Das ist natürlich nur eine Momentaufnahme, denn ein Garten verändert sich täglich und das macht es ja auch so spannend. Wir freuen uns schon sehr auf die Ernten im Paradies und geniessen jede Stunde (auch der Arbeit) in unserem Selzgarten.
Da das aber auch nicht alles ist, stelle ich Euch beim nächsten Mal unseren Hausgarten vor, der strotzt nämlich auch nur so von Leben und ist total das Paradies für Pflanzen, Tiere und Insekten.
Ich werde Euch in nächster Zeit öfter mal mitnehmen in unsere Gartenparadies und lasse Euch auch an meinen Verwertungsaktionen teil nehmen, dem Verwerten und Zubereiten.